SARKOPENIE - AB WANN GEHT'S BERGAB?

Ramona Müller • 10. Mai 2023

Die meisten sagen gerne, dass nach dem 30. Lebensjahr die körperlichen Beschwerden so richtig losgehen... ist das so?

Allgemein kann man das Wort Sarkopenie mit "Muskelschwund" oder "Muskelverlust" beschreiben.
Oft wird das Thema erst im Alter von über 50 Jahren angesprochen oder auch an sich selbst bemerkt. Oft wird es deswegen auch "altersbedingter Muskelschwund" genannt.

Tatsächlich beginnt der suggestive Muskelabbau aber bereits mit 25 Jahren!


Ab dem 65. Lebensjahr wird dieser Muskelabbau nochmal deutlich verstärkt.
Das sind die Momente in denen dann das Tragen von Einkäufen oder das Steigen von Treppen bemerkbar schwerer fällt. Auch der Gleichgewichtssinn schwindet - all diese Faktoren sorgen für ein viel höheres Verletzungsrisiko.


Viele denken auch, dass sie im Alter viel schneller Fett zunehmen. Das ist auch gar nicht so falsch, denn im höheren Alter lagert sich dann meistens Fett an den Stellen ein, wo eigentlich viel mehr Muskulatur war.

Dieser natürliche Prozess von Muskelabbau kann durch angepasste eiweißreiche Ernährung und passendem Training vermindert oder sogar umgekehrt werden. Wichtig ist, früh genug Muskulatur aufzubauen, also präventiv dagegen zu arbeiten.
Nur so kann man dem ganzen Phänomen entgegenwirken.

Grundsätzlich sollten junge Erwachsene bereits an einem ausgeglichenen Sport teilnehmen um den Anteil der Muskulatur im Körper zu erhöhen oder zu erhalten. Es gibt viele Präventionskurse nach §20 SGB V, welche von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Bei uns könnt Ihr zum Beispiel an der Ganzkörper-Kräftigung und an der Ganzkörper-Beweglichkeit arbeiten... und die Krankenkasse zahlt!

Alternativ haben wir auch noch Rückenfit und Faszientraining im Angebot - auch diese eigenen sich selbstverständlich zur Vorsorge.

Wenn es "zu spät" ist und man mit 60, 65 oder 70 Jahren feststellt, dass die normalen Dinge, wie das Greifen eines Gegenstandes oder das aufstehen aus eigener Kraft, sehr schwer fallen oder gar nicht mehr möglich sind, gibt es den Rehabilitationssport. Dieser sorgt dafür, wieder in den richtigen "Tritt" zu kommen. Aber auch da sollte zeitnah nach einem individuellen Trainingsporogramm-  beim Trainer des Vertrauens - gefragt werden.

Wir sind schließlich alle unterschiedlich, also brauchen wir auch jeder andere Trainingsreize - einfach angepasst an unsere Situation und unseren Körper.

Kurz und Knapp... ja, ab Jahren neigt der Körper zum Abbau. Also ran!
"Für immer Jung" ist das Motto 💚

Eure Ramona


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